Was kostet eine Website für die Arztpraxis?

Die kurze Antwort: Zwischen 0 € und 10.000 € – je nachdem, wer die Website baut und was sie können soll. Damit Sie einschätzen können, welches Budget für Ihre Praxis sinnvoll ist, schlüsseln wir die typischen Preismodelle auf.

Die drei üblichen Wege – und was sie kosten

1. Baukasten in Eigenregie (10–40 € pro Monat)

Anbieter wie Wix, Jimdo oder Squarespace werben mit günstigen Monatspreisen. Was dabei oft übersehen wird: Der eigentliche Preis ist Ihre Zeit. Rechnen Sie mit vielen Abenden für Layout, Texte, Bilder und Technik – und das Ergebnis sieht häufig trotzdem nach Vorlage aus. Dazu kommen laufende Abo-Kosten, die sich über die Jahre summieren, und die Verantwortung für DSGVO-konforme Einstellungen liegt komplett bei Ihnen.

2. Freelancer (ca. 1.500–5.000 €)

Ein guter Freelancer liefert deutlich individuellere Ergebnisse als ein Baukasten. Die Qualität schwankt allerdings stark, und die Verfügbarkeit ist ein Risiko: Wenn Ihre Website in zwei Jahren ein Update braucht, ist die Person vielleicht nicht mehr erreichbar. Prüfen Sie Referenzen – idealerweise aus dem medizinischen Bereich.

3. Agentur (ca. 3.000–10.000 €, je nach Umfang)

Agenturen bieten den vollständigsten Service: Konzept, Design, Texte, Technik, Datenschutz und laufende Betreuung aus einer Hand. Bei spezialisierten Agenturen kommt Branchenwissen dazu – etwa welche Informationen Patienten wirklich suchen und welche rechtlichen Anforderungen für Praxis-Websites gelten.

Die laufenden Kosten – realistisch gerechnet

  • Domain: ca. 10–20 € pro Jahr
  • Hosting: ca. 5–20 € pro Monat, je nach Anbieter und Leistung
  • Wartung & Pflege (optional): je nach Vereinbarung – von Einzelabrechnung bis Wartungsvertrag

Vorsicht bei Komplettangeboten mit hohen Monatsraten über lange Mindestlaufzeiten: Auf drei bis fünf Jahre gerechnet zahlen Sie dort oft ein Vielfaches einer einmalig bezahlten Website.

Die häufigsten Kostenfallen

  • Abo-Modelle mit Knebelverträgen: Monatlich klingt günstig – prüfen Sie die Gesamtkosten über die Laufzeit und wem die Website am Ende gehört.
  • Versteckte Zusatzkosten: Texte, Fotos, Datenschutz-Einrichtung oder Anpassungen kosten bei manchen Anbietern extra. Verlangen Sie ein vollständiges Angebot vorab.
  • Bezahlen vor dem Ergebnis: Der Klassiker – Sie unterschreiben, bevor Sie wissen, wie Ihre Website aussehen wird. Wenn das Ergebnis enttäuscht, sind Sie trotzdem im Vertrag.
  • Kein Eigentum an der Website: Bei manchen Baukasten- und Mietmodellen verlieren Sie beim Kündigen alles – Inhalte, Design, teils sogar die Domain.

Übrigens: Bei uns sehen Sie das Design, bevor Sie entscheiden

Wir gestalten das komplette Design Ihrer Praxis-Website kostenlos – mit Programmen wie Figma und Canva. Erst wenn es Sie überzeugt, beauftragen Sie die technische Umsetzung. Der erste Schritt: ein kostenloses 30-Minuten-Gespräch.

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Fazit: Erst vergleichen, dann entscheiden

Eine professionelle Praxis-Website ist eine Investition, die sich über neue Patienten und ein entlastetes Praxisteam bezahlt macht. Entscheidend ist, dass Sie vor der Beauftragung wissen, was Sie bekommen – am besten, indem Sie das Design vorher sehen. Genau deshalb arbeiten wir bei vivenna so: Design zuerst, Entscheidung danach.